Fragen und Antorten (FAQ)

Sicherheit & Ausrüstung

In unseren heimischen Seen:
Hier können wir dich absolut beruhigen: In deutschen Süßwasserseen gibt es keine Haie. Unsere „gefährlichsten“ Begegnungen sind neugierige Hechte oder imposante Welse – und die freuen sich eher über ein schönes Foto als über deinen Besuch.

Im Meer (für deinen nächsten Urlaub):
Solltest du später im Meer tauchen, ist die Antwort: Ja – aber das ist kein Grund zur Sorge, sondern ein echtes Highlight!

  • Haie meiden Menschen: Taucher passen nicht in das Beuteschema von Haien; meistens sind sie eher scheu und halten Abstand.
  • Extrem seltene Gefahr: Statistisch gesehen sind Begegnungen mit Haien weitaus ungefährlicher als viele alltägliche Aktivitäten wie Autofahren oder das Treppensteigen.
  • Faszinierende Meeresbewohner: Haie sind majestätische Tiere und ein Zeichen für ein gesundes Ökosystem. Die meisten Taucher zahlen viel Geld, um überhaupt einmal einen Hai unter Wasser sehen zu dürfen.
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Fazit: Die Wahrscheinlichkeit einer gefährlichen Begegnung ist verschwindend gering. Bei uns im See lernst du ganz entspannt das Tauchen, damit du später weltweit die Schönheit der Meere (und vielleicht auch ihre Haie) sicher genießen kannst.

Wenn du mehr über Haie und den notwendigen Schutz dieser schönen Tiere wissen möchtest, dann besuch doch mal die Webseite von Sharkproject.

Tauchen ist kein Extremsport, wenn es richtig gelernt und verantwortungsvoll betrieben wird.
Die Risiken lassen sich durch moderne Ausbildung, klare Standards, gute Ausrüstung und umsichtiges Verhalten stark reduzieren.

Bei PressureHub steht Sicherheit immer über Leistung oder Tiefe.

Sehr geringe Unfallzahlen pro Tauchgang

Recreational Scuba Diving gilt als eine relativ sichere Freizeitaktivität. Studien zeigen, dass es etwa 2 tödliche Unfälle pro 100.000 Tauchgänge gibt – also ungefähr 1 tödlicher Unfall auf 50 000 Tauchgänge, wenn man weltweit gesammelte Daten auswertet. Das ist vergleichbar mit vielen anderen Hobbys mit moderatem Risiko.

Quelle: www.michaelbstrauss.com

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Vergleich zu anderen Aktivitäten

In einer vergleichenden Analyse wurde die Gefahr beim Tauchen in “Micromorts” angegeben – das ist die Wahrscheinlichkeit eines tödlichen Ereignisses pro 1 Million Aktivitäten. Tauchen kommt auf etwa 5 Micromorts pro Tauchgang, was z. B. in einer ähnlichen Größenordnung liegt wie eine lange Autofahrt oder ein Marathonlauf.

Was beeinflusst das Risiko?

Auch wenn das Risiko insgesamt gering ist, gibt es Faktoren, die es erhöhen können:

Häufige Ursachen für Unfälle

Statistiken zeigen, dass bei vielen tödlichen Unfällen nicht etwa ein technisches Versagen, sondern Menschliches – z. B. Panik, falsche Entscheidungen, zu schneller Aufstieg oder unzureichender Gasvorrat – eine Rolle spielt.

Gesundheit & Erfahrung

Ein höheres Alter und bestehende gesundheitliche Probleme können ebenfalls zur Unfallwahrscheinlichkeit beitragen. Zudem sterben viele Taucher bei ihrem ersten Tauchgang oder nach langer Tauchauszeit, was verdeutlicht, wie wichtig Erfahrung und Routine sind.

Fazit

📍 Nein – Tauchen ist nicht gefährlich im Sinne einer Extremsportart, wenn man es gelernt, geübt und mit gesundem Respekt vor den physikalischen Gegebenheiten betreibt.
📍 Statistisch ist das Risiko gering, vergleichbar mit vielen anderen Freizeitaktivitäten, vor allem, wenn Ausbildung, Ausrüstung und Bewusstsein stimmen.
📍 Verantwortungsvolles Tauchen = sichere Aktivität.

Ja, Tauchen im Winter ist in Deutschland möglich – mit der richtigen Vorbereitung.
Kälteres Wasser und kürzere Tage stellen höhere Anforderungen an Ausrüstung und Erfahrung. In der Praxis bedeutet das: Trockentauchanzug, passende Kälteschutzkleidung und sauberes Tarieren sind entscheidend.

Viele Seen bieten im Winter sogar Vorteile wie weniger Betrieb und oft bessere Sicht.
Für Einsteiger empfehlen wir Wintertauchgänge nur begleitet oder im Rahmen eines Trockentauchkurses.

Bei PressureHub gilt:
Sicherheit und Komfort gehen vor Tiefe oder Ehrgeiz.
Gerne beraten wir dich zu Trockentauchkursen und passenden Anzügen.

Für den Einstieg musst du keine komplette Ausrüstung kaufen.
In unseren Kursen stellen wir die komplette notwendige Ausrüstung:

  • ABC-Ausstattung
  • Atemregler
  • Tarierjacket
  • Tauchcomputer
  • Flasche
  • Blei

Empfohlen (aber nicht zwingend) – wir Taucher nennen das auch ABC-Set, dieses bildet auch die Basisausstattung zum Schnorcheln.:

  • eigene Maske
  • Schnorchel
  • Flossen

Wir beraten dich gerne.

Ein Standard-Tauchgang dauert in der Regel zwischen 45 und 60 Minuten. Es gibt jedoch keine feste Zeitbegrenzung, da der Luftverbrauch individuell sehr unterschiedlich ist. 

Die drei wichtigsten Faktoren:

  1. Die Tiefe: Das ist der entscheidende physikalische Faktor. Da der Druck unter Wasser zunimmt, wird die Luft komprimiert. Das bedeutet: In 10 Metern Tiefe verbrauchst du doppelt so viel Luft wie an der Oberfläche, in 20 Metern bereits die dreifache Menge. Je tiefer du tauchst, desto schneller leert sich also deine Flasche.
  2. Deine Erfahrung & Entspannung: Anfänger sind oft aufgeregt und atmen schneller und tiefer. Mit zunehmender Erfahrung wirst du ruhiger, deine Bewegungen werden effizienter und dein Luftverbrauch sinkt deutlich. Erfahrene Taucher können im flachen Wasser oft über 60 Minuten mit einer Flasche auskommen.
  3. Körperbau und Anstrengung: Ein großer Mensch mit großem Lungenvolumen verbraucht natürlich mehr Luft als eine kleine, zierliche Person. Auch Strömung oder Kälte (die zu schnellerem Atmen führen kann) beeinflussen den Luftverbrauch. 

Sicherheit geht vor:
Du musst dir keine Sorgen machen, dass dir plötzlich die Luft ausgeht. Du hast eine Druckanzeige (Finimeter) dabei, dies zeigt dir jederzeit genau an, wie viel Luft noch in der Flasche ist. In der Ausbildung lernst du, den Tauchgang so zu planen, dass du immer mit einer großzügigen Sicherheitsreserve (meist 50 Bar) wieder an die Oberfläche zurückkehrst. 

Tipp für den See: Da sich das spannendste Leben in unseren Seen meist im flachen Bereich (bis 10 Meter) abspielt, haben wir hier oft besonders lange und entspannte Tauchgänge!

Sidemount

Kategorie: Sidemount

Grundsätzlich ist ein eigenes Sidemount-System sehr empfehlenswert – aber für den Einstieg nicht zwingend erforderlich.

Für ein Sidemount-Schnuppertauchen stellen wir dir ein passendes System zur Verfügung, damit du das „Sidemount-Gefühl“ erleben kannst.

Wenn du dich jedoch intensiver mit Sidemount beschäftigen oder einen Kurs absolvieren möchtest, ist ein eigenes Setup sinnvoll, da:

  • jedes System individuell eingestellt werden muss
  • Harness, Bungees und Positionen stark vom Körperbau abhängen
  • kleine Anpassungen große Auswirkungen auf Trim und Kontrolle haben

Ein optimal eingestelltes System macht beim Sidemount einen entscheidenden Unterschied.

👉 Deshalb unterstützen wir dich bei der Auswahl und Konfiguration deines eigenen Setups – damit du von Anfang an effizient und sauber tauchst.

Kategorie: Sidemount

Sidemount ist nicht schwieriger als Backmount – aber deutlich präziser.

Am Anfang musst du dich an neue Abläufe gewöhnen:

  • Flaschen seitlich tragen
  • anderes Tarierungsgefühl
  • neues Clippen und Handling

Mit einer strukturierten Ausbildung lernst du jedoch schnell:

  • stabilen Trim
  • ruhige, kontrollierte Bewegungen
  • effizientes Gasmanagement

👉 Viele Taucher empfinden Sidemount nach kurzer Zeit als deutlich kontrollierter und angenehmer als klassische Konfigurationen.

Kategorie: Sidemount

Beim Sidemount Tauchen werden die Tauchflaschen seitlich am Körper getragen, statt wie beim klassischen Backmount auf dem Rücken.

Das verändert das gesamte Tauchgefühl:

  • bessere Wasserlage (Trim)
  • mehr Bewegungsfreiheit
  • direkter Zugriff auf Ausrüstung und Ventile

Ursprünglich aus dem Höhlentauchen entwickelt, wird Sidemount heute auch im Freiwasser eingesetzt – besonders von Tauchern, die Wert auf Kontrolle, Effizienz und ein sauberes Setup legen.

Kategorie: Sidemount

Perfekt – das ist ein ganz wichtiger Punkt, der oft vergessen wird. Ich integriere das sauber und professionell:


Was kostet ein Sidemount-System?

Die Kosten hängen stark vom gewählten Setup und deinem vorhandenen Equipment ab.

Typische Faktoren sind:

  • System (Harness + Wing) ca. 600–1000 €
  • Atemregler-Konfiguration (Doppelset) ca. 1200 €
  • Flaschen inkl. Rigging (pro Flasche) ca. 400–500 €
  • Zubehör (z. B. Boltsnaps, Bungees) meist bereits im System enthalten

Was kann ich beim Umstieg vom Backmount weiter nutzen?

Wenn du bereits Backmount tauchst, kannst du oft Teile deiner Ausrüstung weiterverwenden:

  • Atemregler (je nach Konfiguration anpassbar)
  • Finimeter
  • Tauchcomputer
  • teilweise vorhandenes Zubehör

👉 Häufig ist es möglich, dein bestehendes Setup schrittweise auf Sidemount umzubauen, statt alles neu zu kaufen.


Was kommt neu dazu?

Für ein optimales Sidemount-Setup benötigst du in der Regel zusätzlich:

  • ein passendes Harness- und Wing-System
  • zwei geeignete Flaschen inkl. Rigging
  • eine angepasste Atemregler-Konfiguration (Schlauchlängen, Routing)

Fazit

Ein gutes Sidemount-System ist eine Investition in:

  • Kontrolle
  • Komfort
  • Effizienz unter Wasser

Entscheidend ist nicht der Preis, sondern wie gut das System zu dir passt und eingestellt ist.

👉 Wir beraten dich individuell und praxisnah – damit du dein vorhandenes Equipment sinnvoll nutzen und dein Setup optimal aufbauen kannst.

Trockentauchen

Kategorie: Trockentauchen

Ja – für das Trockentauchen empfehlen wir von Anfang an einen eigenen, passenden Anzug.

Der Grund ist einfach:
Beim Trockentauchen spielt die Passform eine entscheidende Rolle für Sicherheit, Kontrolle und Komfort.

Ein schlecht sitzender Anzug kann:

  • die Tarierung erschweren
  • Luft unkontrolliert verlagern
  • die Bewegungsfreiheit einschränken

Deshalb arbeiten wir aktuell nicht mit Leihtrockentauchanzügen.

Stattdessen setzen wir auf einen anderen Ansatz:

👉 Du lernst direkt mit deinem eigenen, auf dich abgestimmten System.

Kategorie: Trockentauchen

Ein Trockentauchanzug hält dich nicht aktiv warm, sondern sorgt dafür, dass dein Körper trocken bleibt. Die Wärme entsteht durch den passenden Unterzieher oder sogar durch mitgeführte Heizsysteme.

Mit der richtigen Kombination kannst du auch in kaltem Wasser komfortabel tauchen.

Kategorie: Trockentauchen

Trockentauchen ist am Anfang ungewohnt, aber nicht schwieriger – nur anders.

Der größte Unterschied liegt darin, dass du zusätzlich zur Tarierung über dein Jacket auch Luft im Trockentauchanzug kontrollierst. Dadurch verändert sich dein Auftrieb und dein Gefühl im Wasser.

Typische Herausforderungen am Anfang:

  • Luftverlagerung im Anzug
  • neue Tarierungsgewohnheiten
  • etwas mehr Aufmerksamkeit beim Aufstieg

Mit einer strukturierten Ausbildung lernst du jedoch schnell:

  • kontrolliert Luft in den Anzug zu geben
  • stabil zu schweben
  • sicher aufzusteigen

👉 Viele Taucher empfinden Trockentauchen nach kurzer Zeit sogar als angenehmer und kontrollierter als Nassanzugtauchen.

Kategorie: Trockentauchen

Ja – viele Taucher starten direkt mit dem Trockentauchen, besonders in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mit einer guten Ausbildung ist das sicher möglich und oft sogar sinnvoll, wenn du hauptsächlich in heimischen Seen tauchen möchtest.

Kategorie: Trockentauchen

Die Kosten für einen Trockentauchanzug können stark variieren – je nach:

  • Material (Trilaminat oder Neopren)
  • Ausstattung und Optionen
  • Hersteller und Modell
  • Maßanfertigung oder Standardgröße

Einsteiger-Modelle beginnen meist im unteren vierstelligen Bereich, während individuell konfigurierte Maßanzüge entsprechend darüber liegen können.

Wichtig ist:

Der günstigste Anzug ist selten der beste – entscheidend sind Passform, Einsatzbereich und deine persönlichen Anforderungen.

👉 Wir beraten dich ehrlich und praxisnah, damit du genau den Anzug bekommst, der zu deinem Tauchverhalten passt – nicht den teuersten, sondern den richtigen.